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Mille Fiori - Oldtimer-Ausfahrt

suedblog.de - Für alle die was zu sagen haben…

Von millefiori - Geschrieben am 26.01.2012, 19:44

Die Bremsanlage, die Radlager hinten, die Räder vorne, die Stoßdämpfer hinten, Vergaser-Einstellungen, die Hohlraumversiegelung … alles Dinge, die in den letzten Jahren bei meinem Spitfire neu gemacht wurden. Meist steht der dafür in den Wintermonaten bei Joachim Gunst (www.gunst.de), einem KFZ-Meister in Heidelberg, der sich wirklich meisterhaft mit englischen Klassikern auskennt. Nicht umsonst fragen ihn fast alle Oldtimer-Zeitschriften immer wieder, wenn es darum geht, Tipps und Tricks zum Umgang mit Triumph, MG, Jaguar & Co. zu verraten. Joachim Gunst hat immer einen guten Rat.

Jetzt allerdings liegt auch seine Stirn in Falten. Das letzte, was an meinem Spitfire noch gemacht werden muss, ist der Sturz hinten. Dafür stand der Wagen seit Mitte November wieder in Heidelberg. Doch was eigentlich einen Tag dauern sollte, war plötzlich eine Sache von drei Wochen. Doch dazu später mehr.

_dsc4855Spitfire, das war schon immer so, haben von Natur aus einen relativ starken negativen Sturz an der Hinterachse. Grund dafür ist die antiquierte Art der hinteren Achskonstruktion mit EINER Blattfeder, die quer zum Auto eingebaut ist. Allein die Tatsache, dass es eine Blattfeder ist, sagt Leuten, die sich damit auskennen, dass die Konstruktion nicht gerade neuzeutlichem Fahrwerksdesign entspricht. Mit solchen Blattfedern wurden schon die Kutschen im Wilden Westen ausgestattet. Dann aber meistens wenigstens mit zwei pro Achse und diese in Längsrichtung montiert, damit das Federn auch wirklich etwas bewirkt.

20120126_blattfeder-spitNun - beim Spitfire ist das alles anders: Da ist EINE Blattfeder quer zur Fahrtrichtung dafür da, die Federung und damit den ‘Komfort’ herzustellen. Wenn diese Feder kaputt ist oder ermüdet, wird der Sturz der Räder noch größer, das Auto steht sozusagen auf extremen X-Beinen. Das ist bei meinem Triumph der Fall und zwar so heftig, dass ich häufig darauf angesprochen werde - auch von Mitfahrern der Mille Fiori.

Zeit also, das Thema in der Winterpause zu lösen. Was einfacher gesagt ist als getan. Denn hier kommt wieder Joachim Gunst ins Spiel, der genau das versucht. Drei verschiedene Blattfedern von drei unterschiedlichen Herstellern hat er inzwischen ein- und auch wieder ausgebaut. Allerdings bis jetzt ohne Erfolg, denn die Federn, die er als Ersatzteile für den Spit bekommt, haben allesamt das exakte Gegenteil bewirkt: Plötzlich stand der Wagen hinten viel zu hoch, hatte statt eines negativen oder bestenfalls neutralen Sturzes, einen positiven - stand also optisch auf O-Beinen.

Könnte man das optisch noch verkraften, geht das allerdings fahrerisch gar nicht. Denn mit der neuen Feder überholt einen plötzlich das Heck, der Spit, der vorher auf der Straße lag wie ein Brett, ist auf ein Mal in Kurven vollkommen instabil und bricht laufend aus.

Also, zurück Marsch Marsch. Der Wagen steht also wieder in Heidelberg. Gut, dass Winter ist, und mir keine ‘Fahrtage’ abhanden kommen. Die Sorgenfalten von Meister Gunst sind dadurch aber noch nicht geglättet. Er überlegt noch, wie er das Problem in den Griff bekommt.

Von millefiori - Geschrieben am 16.01.2012, 20:04

Normalerweise bin ich kein spontaner Typ. Jedenfalls nicht, wenn es um’s Autokaufen geht. Und wenn ich ganz ehrlich bin, war es auch gar kein spontaner Kauf, den ich da ein paar Tage vor Weihnachten gemacht habe. Aber von Anfang an:

505_limo Ich schleiche im Grunde schon seit Monaten um ein ganz bestimmtes Auto herum. Es ist ein Peugeot 504. Nein, nicht die rund 3,3 Millionen Mal gebaute Limousine, von der mein Vater in den 70ern zuerst eine weinrote, dann eine metallic-blaue und zum Schluss eine weiße fuhr. Und auch nicht das Cabrio, das vielen Oldtimerfreunden bekannt ist. Mir geht es schon seit Monaten um das Coupe der Baureihe. Warum? Weil es für mich eines der schönsten Autos ist, die jemals gebaut wurden, ein Meisterstück von Design-Genie Pininfarina, weil es mittlerweile super-super-selten geworden ist - und weil es die perfekte Ergänzung zum Triumph darstellt.

504-cabriolet Natürlich würde mir auch das Cabrio gefallen. Trotzdem sprechen einige Gründe gegen die offene Version: Ich habe schon einen offenen Oldtimer, den Triumph. Ich habe schon ein Pininfarina-Cabrio von Peugeot, einen 306, und mit dem Coupe kann ich nicht nur bei schlechtem Wetter entspannt unterwegs sein, sondern auch noch meine drei Kids mitnehmen, die sich inzwischen mehr und mehr für mein Hobby erwärmen, und damit der wunderschönen Mama der drei Jungs ein paar ruhige Stunden schenken. Das war bisher im Triumph immer ein Kampf: Wer darf diesmal mitfahren?

Deshalb also ein Peugeot 504 Coupe. Rund 23.000 Stück sind zwischen 1969 und 1982 von den Pininfarina-Bändern in Turin gerollt. 168 davon gibt es in Deutschland noch. Lustig: Vom Cabrio, obwohl insgesamt nur rund 9.000 Mal gebaut, fahren noch über 1.000 auf Deutschlands Straßen.

504_11 Jedenfalls schleiche ich seit Monaten heimlich durch die Anzeigen in mobile.de und beobachte den Markt. Immer wieder tauchen schöne Modelle auf, die - inzwischen aufwendig restauriert - 20.000 Euro und mehr kosten. Zu viel, das will ich nicht ausgeben. Was sonst angeboten wird, ist Schrott. Bis zu dem Montag vor Weihnachten. Plötzlich steht er drin: Baujahr 3/80, Jadegrün Metallic, 120.000 Kilometer. Kein Zustand 1, aber gut in Schuss. Der Preis ist sehr okay. Ich rufe an.

504_21 “Ja”, sagt der Verkäufer, “das Auto ist noch da.” Anschauen? “Klar geht das.” Wo ich bin, fragt er. “In Berlin”, antworte ich. “Das passt prima,” sagt der Verkäufer. “Ich bin Übermorgen da, ich bringe das Auto mit.” Super, denke ich. Es ist so fahrbereit, dass er hierher kommt damit. Gutes Zeichen.

Zwei Tage später steht der Verkäufer vor der Tür. Wow. Das Auto sieht in Wirklichkeit genau so gut aus wie auf den Bildern. Der Verkäufer macht aus den Mängeln keinen Hehl. Drunter schauen kann ich nicht. Aber die schönen Seiten überwiegen. Wir handeln. Er lässt 500 Euro nach, mehr geht nicht. “Ich überleg’s mir, spontan kaufe ich nichts”, sage ich. “Jetzt bin ich mit dem Auto da”, sagt er. “Die 500 Euro und vier neue Markenreifen. Gilt aber nur jetzt und hier.” Er streckt mir die Hand hin. Und bevor ich richtig überlege, schlage ich ein. Der wunderbare Wagen gehört mir. Wie bringe ich DAS meiner Frau bei???

504_4 “Schatz, ich muss Dir was gestehen”. Kaum habe ich das gesagt, saust meine Frau wie von der Tarantel gestochen aus dem Beifahrersitz neben mir hoch. Wir sind auf dem Weg von Mannheim nach Saarbrücken, die Gelegenheit ist günstig. Sie schaut mich beunruhigt an. “Was hast Du angestellt???”. Ich tue gebührend schuldbewusst. “Ein Auto gekauft.” Sie lacht mich erleichtert an und lehnt sich wieder zurück. “Ach so, ich habe gedacht, es wäre etwas Schlimmes!”.

Ich liebe diese Frau!!!

Inzwischen gehört also Joëlle, so habe ich die junge Dame aus Frankreich getauft, zur Familie. 504_7 Die Kids sind begeistert vom Velour-ausgeschlagenen 80er-Jahre-Innenraum. Meine Frau freut sich, dass wir uns freuen. MA-PN 99 H, so ist das Kennzeichen. Leider gab es keine 504er-Nummer, denn das ist ein bisschen Tradition bei den Freunden des französischen Mercedes. Und der Name? Auch das ist Tradition bei 504-Fahrern. In Frankreich sind die Autos weiblich. Joëlle hieß die Austauschschülerin meiner Schwester aus Paris, die mich damals optisch sehr beeindruckt hat. Genauso wie mein neues Auto jetzt. Deshalb, darf ich vorstellen: Joëlle.

Mit welchem fahre ich jetzt nur die nächste Mille?

Von millefiori - Geschrieben am 16.01.2012, 18:54

Okay - ich spanne die Mitleser nicht mehr weiter auf die Folter! Das ist die Strecke 2012: Mittwoch, 29. 8. 2012, Start auf der Mainau nach bewährtem Rezept. Erstes Ziel ist - und das ist für mich der Knaller überhaupt - Locarno oder Ascona am Lago Maggiore. Für mich ist das Tessin seit meiner Kindheit ein Traumziel. Ich war bestimmt schon Hundert Mal da und es wird nie langweilig. Noch nie habe ich von diesem Ort genug bekommen! Aber bisher habe ich es noch nie geschafft, mit dem Oldtimer da hinzufahren. Jetzt wird dieser Traum wahr. Für mich das Highlight - schon jetzt.

Nächster Tag, Donnerstag, 30. 8. 2012, geht die Tour vom Lago nach Lodi, einer kleinen Stadt südöstlich von Mailand, die mit Konstanz ‘verpartnert’ ist. Super-schöne Idee! Lodi, so viel habe ich nachlesen können, muss ein wunderschönes Städtchen sein. Und wenn ich die Bemerkungen von Hilmar am Telefon letztens richtig deute, haben sich die Mille-Macher für das Etappenziel Lodi etwas ganz Besonderes ausgedacht. Keine Ahnung was, aber ich bin sicher, es wird was kommen.

Am dritten Tag, Freitag, 31. 8. 2012, geht es zurück in die Schweiz, nach Pontresina in Graubünden. Jedem, der noch nie da war, kann ich sagen: Super!

Samstag: Heimkehr nach Konstanz und Abschluss.

Ganz einfach wird diese Tour allerdings nicht. Das ist eine ganz schön lange Strecke. Wer hier immer mitliest, weiß, dass mir das nichts ausmacht, aber ich höre schon wieder die Stimmen: ZU LANG! Selbst die direkten Strecken sind ganz schön happig diesmal. Ich bin mal gespannt, wie Egon damit umgeht. Ich bin sicher, er findet einen Weg. Und die eisernen Langversion-Fahrer stört das eh nicht. Oder, Bernd???

Die Unterlagen waren kaum drei Tage da, da waren sie auch schon wieder weg - nämlich ausgefüllt auf dem Weg nach Konstanz. Martin und Petra sind auch wieder dabei, das weiß ich aus der neuen Facebook-Gruppe. Die beiden waren sogar noch schneller mit dem Antworten!

Jetzt gilt’s: Mille 2012 - wir kommen! Ihr auch?

Von millefiori - Geschrieben am 14.01.2012, 23:05

Mann, Mann, Mann … das hat gedauert, bis ich wieder dazu gekommen bin, am Blog weiterzuschreiben. Dabei hätte es in der Zwischenzeit massenhaft Themen gegeben. Die muss ich jetzt halt nach und nach ‘abarbeiten’.

Die erste Überraschung nach dem Pressepokal war die Einladung nach Basel. Das ‘La Plaza’ hatte sich die Kritik der Millefiori-Teilnehmer zu Herzen genommen und unter tatkräftiger Mithilfe der Stadtmarketing-Mitarbeiter alle Mitfahrer zu einem Wochenende in das inzwischen wieder fertig gestellte Haus eingeladen. Zeitpunkt: das Wochenende vom 2. Advent.

Leider ist bei mir genau dieses Wochenende komplett blockiert gewesen und auch Hubert konnte nicht, so dass wir tatsächlich nicht in Basel dabei sein konnten. Aber wenn die Erzählungen derer, die dort waren, auch nur halbwegs stimmen, muss es ein geniales Wochenende gewesen sein! Worum ich sie besonders beneide: Alle waren im Monteverdi-Museum und haben die grandiosen Modelle des Schweizer Autobauers und -Veredlers aus nächster Nähe sehen können. Es muss toll gewesen sein.

Nächster Punkt auf meiner Liste der Dinge, die rund um die Mille Fiori passieren: Es gibt es inzwischen auch eine Facebook-Gruppe zur Mille Fiori, in die ich jeden herzlich einlade, der irgendwie zur Mille gehört oder passt. Dazu aber in einem eigenen Posting mehr. Wer sofort Bescheid wissen will: Auf Facebook die Gruppe ‘Mille Fiori Konstanz’ suchen und um Einlass nachsuchen. Er wird gewährt werden…

Und dann der Knaller: Ich habe in einer Spontanaktion einen neuen Oldtimer gekauft. Aber dazu gibt es natürlich noch ein eigenes Posting, denn dazu gibt es natürlich eine Vor-, eine Haupt- und dann auch noch eine Nachgeschichte…

Und schließlich kam das Weihnachtspäckchen aus Konstanz: Das wunderschöne Fotobuch mit den tollsten Bildern der Mille 2011. Tagelang habe ich darin geschmökert, denn es hat genau den Zweck erfüllt, den es hatte - die Erinnerungen an die unglaublichen Tage im August und September wieder zu erwecken. Ein Blick in das Buch und alle Gedanken, Gespräche und Gefühle waren wieder da. Super! Vielen Dank dafür!

Außerdem waren da natürlich auch noch die Anmelde-Unterlagen. Und damit auch die neue Strecke, die Etappenziele und die Anlaufpunkte. Aber dazu gibt es natürlich auch ein eigenes Posting. Nur so viel hier schon: Es wird der Hammer! Ich freue mich schon jetzt wie verrückt.

Von millefiori - Geschrieben am 05.11.2011, 18:21

“Da ist ein Paket aus Konstanz gekommen”, sagt meine Frau am Telefon. Ein Paket? Aus Konstanz? Jetzt schon? Die werden doch nicht schon fertig sein mit der Planung für die Mille 2012? Ich wundere mich. Erst recht, als ich abends das Paket sehe. Es ist groß und schwer und sehr gut verklebt, damit nichts kaputt geht. Offenbar ist der Inhalt fragil. Die Unterlagen für 2012 sind das jedenfalls sicher nicht.

k800_pb056130Die Überraschung ist perfekt, als ich die Kiste öffne. Unglaublich. Vor mir steht ein blinkender Pokal, gut 30 Zentimeter hoch. Auf dem schweren schwarzen Marmorsockel ist eine Plakette mit einer gravierten Inschrift: “Dem besten Presse-Team 2011″. Ich bin vollkommen platt.

Eigentlich wendet man sich in einem Blog nicht an einen einzelnen oder spricht jemanden direkt an, weil man ja für alle Leser schreibt und nicht für einen einzelnen Adressaten. Ich mach es jetzt aber trotzdem, denn es ist mir wichtig: Liebe Mille Fiori-Macher, vielen, vielen Dank! Wer immer sich das hat einfallen lassen, die Überraschung ist gelungen! Ihr habt mir eine riesige Freude gemacht!!!

Dabei habe ich 2010 viel mehr über die Mille Fiori, vor allem im Südkurier und im Handelsblatt, geschrieben. Dieses Jahr konnte ich nur dieses Blog und ein bisschen Facebook machen, weil für mehr einfach keine Zeit war. Eine Reportage im “Ärztlichen Journal” ist schon vereinbart, aber noch nicht abgegeben. Dass ich trotzdem eine solche ‘Auszeichnung’ bekomme, freut mich besonders. Für mich ist das deshalb die schönste Reaktion auf dieses Blog.

k800_pb056128Die schönste Reaktion auf den Pokal kam dagegen von meinen Kids. Die waren nämlich mächtig stolz auf ihren Vater. Wo der doch nicht unter den ersten Drei der Tabelle war. “Das ist echt super, Papa!” Die Drei sind sich einig: Mit dem ‘besten Presse-Team 2011′ könnten sie sehr gut leben…

Von millefiori - Geschrieben am 26.09.2011, 18:41

_dsc4340Es geht fast allen so, mit denen ich gesprochen habe: Es ist schwer, wieder in den Alltag zurück zu finden. Zu intensiv sind die Erlebnisse, die in den 4 Tagen Mille Fiori auf einen zukommen, zu fröhlich die Stimmung auf der Tour, zu schön die Landschaften, die man kennenlernt. Ich weiß nicht, ob jeder so denkt, aber ich finde, es geht es nicht besser.

_dsc4569Für mich steht der Sonntag nach der Fahrt noch ganz im Zeichen der Mille Fiori - und das, obwohl wir nicht mehr beim Oldtimer-Brunch im Garten des Casinos dabei sind, wo viele der Mitfahrer die Tour noch um einen halben Tag verlängern. Für uns geht es nachhause - und zwar im normalen “Alltags-Jaguar”. Den Triumph fahren, wie im vergangenen Jahr auch, Hubert und Brigitte nach Mannheim zurück.

_dsc4757Trotzdem muss ich natürlich den ganzen Tag von der Fahrt erzählen: Zuerst auf der Fahrt mit meiner Frau (”Findest Du Jacqueline eigentlich hübsch?”), später zuhause mit meinen Kindern (”Waren noch tollere Autos dabei als unser Triumph?”). Was bleibt: Tolle Erinnerungen natürlich, das Gefühl, viele unglaublich nette und sehr interessante Menschen (wieder) getroffen zu haben, der Eindruck von wunderschönen Landschaften, die man bisher nicht kannte.  

Wenn noch etwas zu tun ist, dann ganz sicher der Dank an alle, die sich diese wunderschöne Tour ausgedacht und sie organisiert haben, die mit jeder Panne und jedem Missgeschick umzugehen wussten, die jedes Hindernis aus dem Weg geräumt haben und dabei trotzdem immer fröhlich waren: _dsc4557Das Team des Stadtmarketings Konstanz, die Mechaniker, Egon Tauscher natürlich.

Und es bleibt ein großes Dankeschön an die Sponsoren der Mille. Ohne Sie und Euch ginge es nicht. Vielen Dank von uns allen!

Es gibt aber auch ganz praktische Nacharbeiten: Als Hubert und ich das Mille Fiori-Schild entfernen, kommt darunter ein hässlicher Lackschaden zum Vorschein. Offenbar hat die Sonneneinstrahlung auf das Schild Lösungsmittel freigesetzt, die den alten englischen Lack angegriffen haben. Wo unser Mille-Erkennungszeichen war, ist deshalb jetzt ein handtellergroßer Lackschaden zu sehen.

Eine Woche später stehe ich deshalb mit dem Triumph auf dem Hof der Autowerkstatt meines Vertrauens. Der Lackiermeister, das weiß ich, ist ein Oldtimer-Kenner und -Fan, hat selbst schon Auto-Ikonen besessen und bastelt gerade an einem 72er Porsche 911. Der richtige Mann für mein Problem.

Mit Expertenblick begutachtet er den Schaden, fährt den Triumph ohne viel Worte in die Lackierkabine und fängt dort an, mit feiner Schleifpaste und einem Schleifgerät fast liebevoll den Schaden zu bearbeiten. Und weil er gerade dabei ist, macht er die “Orangenhaut” an der ein oder anderen Stelle auch noch weg, während ich ihm von der Mille Fiori erzähle. Nach einer knappen Stunde sieht der ganze Wagen aus wie neu lackiert. _dsc4791Als ich ihn frage, was das kostet, schüttelt er den Kopf: “Unter Oldtimerfreunden ist das kostenlos”.

Natürlich lasse ich das nicht zu, aber allein, dass er es sagt und meint, freut mich wie verrückt. Oldtimerfreunde sind eben ganz besonders nette Menschen.

Von millefiori - Geschrieben am 26.09.2011, 16:52

konzil2Es ist ein Hochsommer-Abend am Ufer des Bodensees, wahrscheinlich der letzte des Jahres. Noch als wir Vier den Weg vom Hotel zum Konstanzer Konzil laufen, der altehrwürdigen Veranstaltungshalle der Stadt, die seit dem Mittelalter nahezu unverändert am Ufer des Bodensees steht, zeigt das Thermometer über 30 Grad. Am Bierstand vor dem Gebäude stehen schon die meisten Mille-Mitfahrer und erfrischen sich mit einem kühlen Bier. Und dann ist die Überraschung perfekt: Mit dabei sind mein Freund Jens Lohrey und seine bildhübsche Tochter Denise. Wir fallen uns richtig in die Arme!

Jens war im vergangenen Jahr mit uns unterwegs, in diesem Jahr hat es bei ihm nicht geklappt. Aber er und ich haben das ganzen Jahr über den Kontakt gehalten, mal per Mail, immer wieder auch am Telefon. Wer das Blog mitgelesen hat, weiß Bescheid. Und heute ist er überraschend beim Abschlussabend mit dabei - und kein Wort hat er davon verraten. Was für ein Fest!

_dsc4656Die Abschlussaufgaben sind eigentlich nicht mehr wichtig: Wir müssen den Krimi beenden, der uns die ganze Fahrt über in der Tour-Zeitung Mille Voce begleitet hat - allerdings als Comic, was das Ganze nicht ganz leicht macht. Hubert, Marc und ich finden aber eine ganz passable Lösung:  Am Ende bringt Hilmar den Ex-Kommissar Manzi um, weil der die Tropfmatte, die ich auf nahezu jedem Parkplatz liegen gelassen habe, nicht ordnungsgemäß benutzt hat. Lustig, finden wir, aber der Applaus für diese Lösung ist nicht stark genug, um Erster zu werden. Immerhin: Unser Team wird Gesamt-Zweiter. Na bitte, damit kann ich auch meinen Kids unter die Augen treten. Wenn ich in der Einzel- UND in der Teamwertung verloren hätte, wären meine Jungs sicher sehr enttäuscht von ihrem Vater gewesen -  wo sie ihm doch so sehr die Daumen gedrückt haben!

mdp_7625Dafür bekommt Hubert einen Preis: Er wird - für alle total überraschend und gerade deshalb besonders schön -  als “Kavalier der Straße 2011″ ausgezeichnet und bekommt den Ehrenpreis des Landrats. Ich finde, das ist wirklich eine perfekte Wahl - und das nicht nur, weil er mein Beifahrer ist. Hubert hat sich unglaubliche Mühe mit der Auswahl und Zusammenstellung von Medikamenten und ärztlicher Ausrüstung gegeben und war auch gleich mehrfach für unsere Mitfahrer im Einsatz. Ich finde, er hat den Preis verdient. Natürlich sind wir anderen Drei sehr stolz auf ihn. Herzlichen Glückwunsch, mein Freund!

frank_obIch komme mit dem Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank ins Gespräch. Der Grüne hatte, das sagte er in seiner Eröffnungsansprache, anfangs ein Problem mit einer Oldtimerfahrt ’seines’ Stadtmarketings. Im Gespräch mit ihm ergibt sich aber die Gelegenheit, auf die Bedeutung der Veranstaltung für seine Stadt hinzuweisen. Viele andere Städte würden ihn um so eine Veranstaltung und eine solche Truppe beneiden. Nachdenklich verabschiedet sich der OB, ich glaube, er hat etwas mitgenommen aus dem Gespräch.

In einem sanften Sommerregen auf der Terrasse des Konzils endet dieser unvergleichlich schöne Abend: Mit gutem Wein, wunderbaren Gesprächen, vielen Komplimenten für meine Frau, neuen und alten Freunden und dem festen Versprechen, sich im nächsten Jahr bei der Mille Fiori 2012 wieder zu sehen.

ICH bin auf jeden Fall wieder dabei.

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Von millefiori - Geschrieben am 23.09.2011, 17:54

ende4Kennen Sie den Film “City Slickers”? Da reiten am Ende die vier Helden nach überstandenem Abenteuer in der Wildnis unter Jubel auf der heimatlichen Ranch ein. So ähnlich fühlt es sich an.  Die Auffahrt auf die Mainau nach überstandener Mille ist immer ein ganz besonderes Erlebnis. Schon deshalb, weil an einem sonnigen Samstag Nachmittag Tausende von Menschen auf der Insel sind und alle Autos stürmisch und mit Applaus begrüßen.

Hubert und ich sind wieder in unserem Triumph vereint, was auch gut ist, weil im Schlosshof unsere entzückenden Ehefrauen auf unsere Heimkehr warten. Dem Blick zumindest meiner Angetrauten, wenn aus dem Triumph statt meines besten Freundes eine unbekannte, junge und sehr attraktive Frau aussteigt, möchte ich lieber entgehen. k800_p9045502Deshalb erzähle ich auch sofort nach dem ersten Begrüßungskuss, wie das mit dem Auto- und Beifahrertauschen auf der letzten Etappe war, bevor sie es von jemand anderem erfährt. Vorwärtstaktik nennt man das, glaube ich. Immerhin, sie scheint mich vermisst zu haben, denn ich werde begeistert und liebevoll begrüßt. Und auch Huberts Frau Brigitte lässt ihn kaum noch los. So muss es sein, wenn Männer heil von einem gefährlichen Abenteuer zurück kommen…City Slickers lässt grüßen!

siegerehrungDer Park und der Schlosshof sind voller Menschen, die die Autos bestaunen, fotografieren und mit den Fahrern reden. Graf Björn begrüßt viele Teams persönlich und schüttelt unentwegt Hände, während ihm vor Wärme der Schweiß ausbricht. Es ist eine fröhliche und ausgelassene Stimmung. Alle Teams sind auf eigener Achse ins Ziel gekommen, nicht einmal Blechschaden ist zu beklagen.  Entsprechend fröhlich gestaltet sich auch die Siegerehrung. Hubert und ich sind nicht unter den ersten drei Teams. Ich denke nochmal kurz an Fix und Foxi. Aber um’s Gewinnen geht es eh nicht. Ich kenne keine Situation, wo der alte Spruch besser passt, als zur Mille Fiori: Der Weg ist das Ziel.

k800_p9035496Gut, dass wir uns nach der Siegerehrung nicht voneinander verabschieden müssen. Das würde ich jetzt noch nicht hinbringen. Zu frisch sind die gemeinsamen Erlebnisse, zu viele Dinge muss man noch erzählen, zu gerne ist man mit den Mitfahrern zusammen. Heute Abend ist noch der festliche Abschlussabend im Konstanzer Konzil. Dann ist die Mille 2011 endgültig vorbei.

Von millefiori - Geschrieben am 23.09.2011, 17:15

Oldtimer-Rallyes, das hat der Spiegel mal geschrieben, seien so etwas wie “eine Kaffeefahrt für gutbetuchte, ältere Herrschaften”. Ich habe mich, als ich das damals gelesen habe, mehr amüsiert als geärgert. Ich weiß schließlich, ich bin weder älter (noch!), nicht Herrschaft und schon gar nicht gutbetucht. Wenn es aber eines Beweises bedarf, dass diese Feststellung vollkommener Quatsch ist, dann müssten die Kollegen aus der Brandswiete in Hamburg unbedingt Lutz kennenlernen.

k800_p9025396Lutz ist einer der Mitfahrer auf der diesjährigen Mille Fiori. Und er fährt einen Auto Union F91/4, besser bekannt unter dem Namen “Munga”. Munga, das wusste ich vorher auch nicht, ist die Abkürzung für „Mehrzweck-Universal-Geländewagen mit Allradantrieb“.  Das passt: So sperrig wie der Name ist auch das Auto.  Die technischen Daten entnehme ich dem Quartett, das die Swiss Partners auch in diesem Jahr von allen Autos haben anfertigen lassen: Baujahr 1962, 1 Liter Hubraum, 44 PS.

Die technischen Daten sagen aber nichts darüber aus, was es heißt, mit einem solchen Auto eine Tour wie die Mille Fiori zu fahren. Der Wagen ist nicht nur brutal schwer für seine Leistung (über eine Tonne) und fährt deshalb nicht mal 100 km/h maximal, sondern hat auch einen Zweitakt-Motor mit dem entsprechenden Lärm und Gestank, und - ist komplett offen. Keine Seitentüren, keine Fenster. Ja, ja - es gibt ein Verdeck, aber das hielte auch nichts ab.

Der Wagen wurde einst für die Bundeswehr konstruiert, die damit Ende der 50er Jahre ihre Feldjäger mobilisiert hat. An eine Oldtimer-Tour über mehr als 1000 Kilometer ohne An- und Abfahrt dachten die Konstrukteure damals sicher nicht. Und an Komfort für Fahrer und Beifahrer auch nicht.

k800_p9025395Was das bedeutet hat Lutz am eigenen Leib im wahrsten Sinne des Wortes “erfahren”: Während wir vergleichsweise entspannt über die Strecke gewitscht sind, ist Munga-Fahren was für echte Männer: Hart, laut, windig und schwer.

Trotzdem hatten Lutz und sein Beifahrer offenbar einen Heidenspaß, es gab kaum jemand, der auf der ganzen Fahrt so gute Laune hatte, wie die beiden. Sensationell.

Das Auto hat Lutz bis Stunden vor der Abfahrt eigenhändig restauriert, er hat es die ganze Strecke über ausgefahren. Für mich ist Lutz der Held der Mille Fiori 2011.

Von millefiori - Geschrieben am 18.09.2011, 18:37

k800_p9035468Der Sonnenaufgang über dem Saanental ist atemberaubend schön. Keine Wolke zeigt sich am Himmel, als die ersten Sonnenstrahlen auf den Hausberg des Tals, den Vanel, fallen. Ich bin extra früh aufgestanden, um dieses einmalige Natur-Schauspiel zu sehen. Hubert schläft noch, er ist heute Nacht aus dem Schlaf geklingelt worden, weil es einem Mitfahrer schlecht ging. Dafür lasse ich ihm noch ein paar Minuten. Ich gehe schwimmen. Was Hubert gestern konnte, kann ich heute. Doch kein Weichei.

k800_p9035480Das Frühstück im Steigenberger Gastaad/Saanen ist wie alles in diesem großartigen Hotel: Super. Hubert frühstückt, ich packe. Dann muss ich Käse verkosten. Drei verschiedene Sorten soll ich am Geschmack erkennen. Nicht jedermanns Sache, strengen Schweizer Käse um 8 Uhr morgens. Als Hubert aus dem Hotel kommt, ist er sehr dankbar dafür, dass ich diesen Teil der heutigen Aufgaben übernommen habe. Käse ist sowieso nicht so sein Ding. 

k800_p9035475Wieder sind wir früh auf der Strecke. Nur Ebelings mit dem bildschönen, weißen S-Klasse-Cabrio und der Zulassungsnummer aus dem südfranzösischen Departement Var (’83′), auf das ich sehr neidisch bin, sind noch früher gestartet. Der frühe Vogel fängt den Wurm.

Das Berner Oberland empfängt uns von seiner allerschönsten Seite. Strahlender Sonnenschein, grüne Wiesen und hohe Berge begleiten uns auf dem Weg runter zum Thuner See. Ein bisschen später bummeln wir durchs Emmental, der Heimat des berühmten Käse. Eigentlich ist es gar kein Tal, sondern eher eine weite Ebene. Die ist allerdings mit vielen Kühen und entsprechend vielen Milchlastern bepflastert. Wir tanken -Sprit, nicht Milch - und weil sich hinter der Tankstelle gleich eine Self-Wash-Station befindet, gönnen wir dem Triumph auch noch eine schnelle Wäsche, damit wir sauber auf der Insel ankommen. Hubert lacht immer über mich, weil ich den Triumph gern sauber habe. Soll er. Jetzt sind wir auch nicht mehr vor dem Feld, sondern mittendrin -  im Peloton sozusagen.

k800_p9035491Deshalb halten wir bei der nächsten Gelegenheit auch mit an, als die Mille-Kollegen um uns rum zur Kaffee-Pause winken. Auf der Terrasse des kleinen Berggasthof  sitzen plötzlich ein halbes Dutzend Teams, mit dabei auch unsere Mannschaftsgefährten Ingrid und Marc in ihrem knallroten Käfer Cabrio. Die Wirtin ist offenbar selbst überrascht von der plötzlichen Invasion. Aber sie fängt sich schnell und serviert innerhalb von Minuten köstlichen Milchkaffee in einem entzückend altmodischen Service. Und ohne dass wir etwas sagen, stellt sie auch noch einen Hefezopf auf den Tisch, der gerade so frisch aus dem Ofen kommt, dass wir uns die Finger daran verbrennen, weil er noch so warm ist. Herrlich. Vielen Dank!!!

k800_p9025442Entspannt und gestärkt geht die Fahrt danach weiter. Wir können uns gar nicht vorstellen, dass wir um 16 Uhr wieder auf der Mainau sein müssen: Sonderprüfung und danach Siegerehrung. So entspannt wie wir fahren allerdings nicht alle dem Ziel entgegen. Der grünen Pagode von Uwe und Brigitte reißen kurz vor dem Ziel alle Auspuffhalterungen ab. Krachend saust das Teil auf den Asphalt. Glück im Unglück: Das Rohr bricht nicht vom Motorblock ab. Die Mechaniker können den Wagen mit einem Haufen Draht fahrtüchtig halten, so dass auch die beiden sympathischen Mitfahrer schließlich rechtzeitig auf der Mainau ankommen.

_dsc4855Rund um Brugg zwingt uns eine Baustelle zu einem 20 Kilometer Umweg. Inzwischen sind wir zu Dritt unterwegs. Ganz vorne ist wieder der silberne 6.3 Liter Benz von Bernd und Birgit Menne, Zweiter ist Christian Roth mit seiner bildhübschen Freundin Jacqueline Rohrer, die die “Foto-Pagode” fahren. Den Abschluss bilden wir mit unserem Triumph. Das passt, wir sind alle Drei keine Raser, aber eben auch keine langsamen Autofahrer. Schon im vergangenen Jahr sind wir mit Christian zusammen die letzten 50 Kilometer gefahren. Das machen wir jetzt auch. Durch den Umweg, den wir ein bisschen abgekürzt haben, sind wir auch wieder vorne im Feld. Noch eine Stunde bis Konstanz. Aber plötzlich winkt uns Christian an den Straßenrand. Sein Vorschlag: Jacqueline fährt mit mir direkt auf die Mainau und fotographiert dort den Einlauf der Autos. Hubert soll dafür die graue Pagode durch das Feld fahren, damit Christian noch ein paar mehr Bilder der Teilnehmer machen kann. Hubert freut sich und ich habe auch nichts dagegen, die letzten Kilometer mit einer bildhübschen und sehr charmanten Schweizerin zurück zu legen. Sorry Hubert, optisch hast Du Jacqueline nichts entgegen zu setzen. ;-)

35 Grad zeigt das Thermometer an der Apotheke mitten in Kreuzlingen. Die letzten 30 Kilometer am See entlang waren wirklich sehr heiß. Jacqueline, mit der ich die ganze Zeit ununterbrochen über Gott und die Welt gequatscht habe, erklärt, dass sie eigentlich ein Wintertyp ist. Ich bin ein Sommertyp, aber bei den Temperaturen fällt es selbst mir schwer zu erklären, warum das besser ist.

k800_p9035490Verschwitzt und happy kommen wir auf der Mainau an. Wir sind tatsächlich ganz vorne gewesen. Vor uns sind höchstens zwei oder drei Autos. Jacqueline kann also ganz in Ruhe Fotos machen. Je mehr Mitfahrer eintreffen, desto größer ist das Hallo auf dem staubigen Parkplatz - trotz der Hitze, die in den geschlossenen Autos wahrscheinlich noch heftiger war, als bei uns im Cabrio. Die lustige Sonderprüfung, bei der jeweils ein Gruppen-Mitglied ein wackeliges Vespa-Dreirad durch einen Parcour steuern muss, tut ein übriges zur guten Stimmung bei der Ankunft. k800_p9035495Unser Mitfahrer Lutz, mein ganz persönlicher Mille Fiori 2011-Held, schleicht um den Spitfire rum. “Ist was anderes, als Dein Auto-Union Munga”; sage ich lachend. “Willst Du den Spitfire mal fahren?” Er will. Nach 10 Minuten ist er begeistert wieder da, wir freuen uns beide. Was für ein schöner Abschluss.

Alle sind zurück, keiner ist final liegengeblieben wie im vergangenen Jahr. Alle haben die Ankunftszeit einhalten können, auch das war 2010 nicht so. Die Stimmung ist so prächtig wie das Wetter. Alle Fragebögen sind abgegeben, alle Prüfungen abgelegt. Abfahrt auf die Insel, dem letzten offiziellen Stück Strecke der Mille Fiori 2011.

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